Grosse Märkische Jagd in Köthen
Jedes
Jahr am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit,
findet in Köthen ein besonderes sportliches
Ereignis statt: Eine traditionelle Hubertusjagd.
In jagdlicher Bekleidung folgen Reiter der so genannten
Schleppe, einer vorher gelegten Duftspur, die symbolisch
die Fährte des zu jagenden Wildes darstellt.
Auf der Schleppe laufen die Hunde, welchen die Jagdgesellschaft
mit ihren Pferden folgt. Begleitet wird die Jagd
von einer authentischen Bläsergruppe, die am
Abritt auf dem Dorfplatz in Köthen und an ausgewählten
Stationen historische Jagdmelodien spielt. Zuschauer
könne der Reitstrecke mit dem PKW folgen.
Der Stopp in Groß-Wasserburg und das abschließende
Currée mit Lagerfeuer im Gestüt bieten
ideale Voraussetzungen fürs gesellige Beisammensein
von Reitern und Zuschauern. Die Große Märkische
Jagd in Köthen und Leitung ihres Masters Bernd
Schiel gilt seit Jahren aufgrund des außergewöhnlich
schönen Geländes mit seinen vielen Naturhindernissen
als eine der schönsten im Land Brandenburg.
Aussichtsturm Wehlaberg
Gleich
jenseits des Pichersees liegt der Wehlaberg, die
höchste Erhebung der Krausnicker Berge (144
m). Auf seiner Kuppe steht der stattliche, 2003
ganz aus Holz errichtete Aussichtsturm von 28 m
Höhe. Von dort oben hat man einen herrlichen
Panoramablick über die unendlichen Weiten des
Spreewald mit seinen alten Kiefern- und Mischwäldern,
auf die Halle des Tropical Islands und bei gutem
Wetter sogar auf den Berliner Fernsehturm. Der Wehlaberg
ist bequem mit dem Pferd, Rad, Auto und natürlich
zu Fuß erreichbar. Von hier gelangt man bergab
auch zu den idyllisch gelegenen Heideseen, die sich
rund um das Gestüt gruppieren.
Evangelische Kirche in
Straupitz
1828-32
nach einem Entwurf des berühmten preußischen
Architekten Karl Friedrich Schinkel (1781-1841)
errichtet, somit gleichzeitig mit der Nikolaikirche
in Potsdam und der Bauakademie in Berlin. Die achsial
zum Gutshaus ausgerichtete Dorfkirche mit 1700 Plätzen
beherrscht durch ihre enorme, städtische Größe
die Landschaft. Auch aufgrund der wohl proportionierten
Emporenhalle gilt sie als einer der bedeutendsten
Kirchenbauten auf dem Lande.
Literaturempfehlung: Karl Friedrich Schinkel, Führer
zu seinen Bauten, Bd. II: Von Aachen bis Sankt Petersburg,
München, Berlin 2006 (> Straupitz vgl. S.
30- 33).
Staatstheater in Cottbus
1907/08
im Auftrag der Stadt durch den Privatarchitekten
Bernhard Sehring (1855-1941) errichtet, der durch
den Neubau des Theaters des Westens und des Warenhauses
Tietz in Berlin bekannt geworden war. Es ein Hauptwerk
im Spätwerk des namhaften Architekten und das
besterhaltene Theater des späten Jugendstils.
Beispielhaft wird hier jene Kunstepoche durch den
Kontrast von organisch- fließenden
zu tektonisch- strengen Formen verbildlicht.
Literaturempfehlung: Irmgard Ackermann u. a., Denkmaltopographie
der BRD, Denkmale in Brandenburg,
Stadt Cottbus, Teil 1, Worms 2001
(> Theater vgl. S. 344- 352).
Museumsdorf Baruther
Glashütte
Das
Dorf wurde 1716 durch Graf Solms- Baruth gegründet.
Nach der Einstellung
der Glasproduktion 1980 entstand ein Museumsdorf,
das aus einem geschlossen erhaltenen Komplex mit
Arbeiterhäusern, Schmiede, Schule und Produktionsstätten
besteht. Die Fachwerk- und Ziegelbauten datieren
zwischen 1800 und 1870. Berühmter Bürger
Glashüttes war Reinholt Burger (geb. 1866),
der Erfinder der Thermoskanne.
www.museen-brandenburg.de
Schloss in Königs
Wusterhausen
Ein
zentrales Bauwerk der preußischen Geschichte
ist das Renaissanceschloss mit barockem Park und
Kavaliershäusern in
„KW“ (wie der Heimische sagt). Hier
verbrachte König Friedrich Wilhelm I., der
„Soldatenkönig“, mit seiner großen
Familie mehrere Monate im Jahr. Das Anwesen, das
er wegen seiner gestalterischen Schlichtheit so
sehr liebte, diente ihm als Regierungssitz, Treffpunkt
des legendären Tabakskollegiums und Ausgangspunkt
für königliche Jagdvergnügen.
- Die letzte Hofjagd fand 1913 unter Kaiser Wilhelm
II. statt.
www.koenigswusterhausen.de
Spreewaldkahnfahrten
in Schlepzig
Das
UNESCO-Biosphärenreservat „Spreewald“
mit seinen unzähligen Fließen zählt
zu den schönsten Naturschutzgebieten Europas.
In Schlepzig, dem ursprünglichsten Ort in der
Umgebung des Reitstalls, kann man sich durch den
einsamen Unterspreewald staken lassen. Wenden Sie
sich einfach an einen hier ansässigen Kahnfährmänner!
www.spreewald-info.com
Für
Radler und Wanderer – der Hofjagdweg
Der
68 km lange Hofjagdweg führt von Königs-Wusterhausen
über Bestensee, Groß-Köris und Märkisch-Buchholz
tief in den Unteren Spreewald durch Köthen,
Krausnick und Schlepzig bis nach Lübben.
Für Radfahrer
– der Gurkenradweg
Das
Gestüt liegt an dem 250km langen Gurkenradweg,
der sich durch den gesamten Spreewald zieht (Lübben,
Lübbenau, Cottbus, Burg, Schlepzig, Köthen).
Golfen in Motzen
Eine
einzigartige Golflandschaft bietet der 1992 begründete
Berliner Golf- und Country Club Motzener See e.V.
im Mittenwalder Ortsteil Motzen. Er liegt zwischen
Nadelwäldern eingebettet in seine sanfte Hügellandschaft.
Die Anlage war Austragungsort großer Ranglisten-
Turniere, wie des Mercedes German Masters (1994/95)
und des Linde German Masters (1996/97). Er bietet
seinen Mitgliedern und Gästen eine perfekte
Kombination von Sport, Freizeit und Entspannung
auf dem 18-Hole Championship Course (Par 72) und
dem 9-Hole Executive Course (Par 27).
www.golfclubmotzen.de
Eine Tropeninsel in Brand
In
der größten freitragenden Halle der Welt,
die ursprünglich für die Produktion von
Transportluftschiffen errichtet wurde (CargoLifter),
befindet sich heute das erste und einzige tropische
Ferienresort Europas mit weißem Sandstrand,
blauer Lagune, Regenwald mit 500 Arten, komplettem
Tropendorf und der „Südsee“ zum
Baden und Spielen. Entertainment findet rund um
die Uhr auf verschiedenen Bühnen statt.
www.my-tropical-islands.com
|